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Häufige Probleme bei öleingespritzten Schraubenluftkompressoren und deren Behebung

2026-01-04 16:15:07
Häufige Probleme bei öleingespritzten Schraubenluftkompressoren und deren Behebung

Ölgepumpte Schraubenluftkompressor elektrische und Steuerungssystemausfälle, die den Start verhindern

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Spannungsschwankungen, Sensorstörungen und SPS-Logikfehler

Die meisten Probleme beim Hochfahren ölgekühlter Schraubenluftkompressoren resultieren tatsächlich aus Störungen in den elektrischen und Steuerungssystemen. Bei Spannungsschwankungen – etwa durch Netzschwankungen, plötzliche Spannungsspitzen oder schlicht eine unzureichende Netzregelung – werden empfindliche elektronische Komponenten häufig beeinträchtigt, wodurch die ordnungsgemäße Initialisierung des gesamten Systems verhindert wird. Auch Sensoren bereiten häufig Probleme, da sie im Laufe der Zeit verschmutzen, Bauteile altern oder ihre Kalibrierung allmählich abweicht. Dadurch entstehen fehlerhafte Rückmeldesignale, die das Steuerungssystem regelrecht „täuschen“ und es glauben lassen, dass gravierende Fehler vorliegen, obwohl dies nicht der Fall ist. Weitere häufige Ursachen sind Logikfehler in der SPS (Speicherprogrammierbaren Steuerung): So kann veraltete Firmware „hängen bleiben“ oder es besteht eine Konfigurationsinkonsistenz zwischen den einzelnen Systemkomponenten. Selbst elektromagnetische Störungen (EMI) können Eingabe-/Ausgabemodule derart beeinträchtigen, dass Startsequenzen vollständig blockiert werden. Wir haben bereits Fälle erlebt, bei denen EMI falsche Auslösungen von Sicherheitsverriegelungen verursachte oder Startbefehle gänzlich unterdrückte. Um solche Probleme zu vermeiden, sollten hochwertige Spannungsstabilisatoren installiert, Sensoren mindestens alle drei Monate überprüft und gereinigt sowie die SPS-Software stets gemäß den Empfehlungen des Herstellers aktualisiert werden. Diese Maßnahmen tragen erheblich zur Steigerung der Systemzuverlässigkeit bei und reduzieren jene frustrierenden, unerwarteten Abschaltungen, die gerade in wichtigen industriellen Anlagen besonders kritisch sind.

Thermische, mechanische und akustische Anomalien während des Betriebs

Überhitzungsursachen: Degradierter Öl, verstopfte Kühler und eingeschränkter Ölfuss

Zu viel Wärme ist wahrscheinlich der häufigste Grund dafür, dass öleingespritzte Schraubenverdichter ihre Effizienz verlieren und frühzeitig ausfallen. Wenn das Öl durch zu hohe Temperaturen degradiert wird, sich im Laufe der Zeit oxidiert oder einfach nicht gemäß dem vorgeschriebenen Wechselintervall ausgetauscht wurde, verliert es seine Fähigkeit, viskös und thermisch stabil zu bleiben. Dadurch sinkt die Kühlwirkung um etwa 40 % – basierend auf den ASTM D2896-Normen und den ISO 4406-Spezifikationen. Gleichzeitig beeinträchtigen verschmutzte Luft- oder Ölkühler – beispielsweise durch Staubablagerungen, alte Schlammablagerungen oder sogar mikrobielle Kontamination – die Wärmeabfuhr erheblich. Innere Verstopfungen sowie abgenutzte Pumpen behindern zudem eine ordnungsgemäße Ölzirkulation. All diese Probleme zusammen können die Verdichtertemperatur über die kritische Marke von 200 Grad Fahrenheit (ca. 93 Grad Celsius) treiben; dies beschleunigt die Oxidation des Öls und führt zu vermehrter Schlambildung innerhalb des Systems. Regelmäßige Wartung spielt hier eine entscheidende Rolle: Die Überprüfung des Ölzustands etwa alle 500 Betriebsstunden, regelmäßige Kontrollen der Kühlerbedingungen sowie die Gewährleistung eines störungsfreien Ölflusses durch das System sorgen für einen reibungslosen Betrieb und tragen dazu bei, die Lebensdauer der Komponenten insgesamt zu verlängern.

Quellen für Vibrationen und Geräusche: Ausrichtungsfehler, Lagerverschleiß und Rotordynamisches Ungleichgewicht

Wenn Maschinen ungewöhnlich zu vibrieren beginnen oder seltsame Geräusche von sich geben, sind dies in der Regel Anzeichen dafür, dass etwas verschleißt. Fehlausgerichtete Motoren oder Kupplungen erzeugen harmonische Kräfte, die zusätzliche Belastung auf Lager und Rotorbauteile ausüben. Abgenutzte Lager neigen dazu, hochfrequente Geräusche zu verursachen und plötzliche Spitzen bei den Schwingungspegeln aufzuweisen. Untersuchungen deuten darauf hin, dass ein RMS-Geschwindigkeitswert über 0,2 Zoll pro Sekunde häufig ein Warnsignal dafür ist, dass die Lager innerhalb weniger Wochen ausfallen werden. Rotorumlauf-Unwuchten entstehen durch verschiedene Ursachen wie ungleichmäßige Ablagerung von Kohlenstoffrückständen, mechanische Beschädigung während des Betriebs oder Fehler beim Wiedereinbau von Komponenten nach einer Wartung. Diese Unwuchten erzeugen Fliehkräfte, die als resonante Vibrationen am Gehäuse der Anlage hörbar oder als Pulsationen im gesamten System spürbar sind. Regelmäßige vorausschauende Schwingungsanalysen gemäß der Norm ISO 10816-3 ermöglichen es, diese Probleme frühzeitig zu erkennen, sodass Techniker sie beheben können, bevor sie größere Folgeprobleme in der Maschinenkette verursachen.

Ölsystemausfälle: Trennungsversagen und Kontamination

Ölmitführung und Separatorzusammenbruch aufgrund von Viskositätsänderung und Druckdifferenz

Wenn Schmiermittel zusammen mit der Druckluft mitgeführt wird, ist dies in der Regel ein Warnsignal dafür, dass mit dem Abscheidesystem etwas nicht stimmt. Änderungen der Ölviskosität treten häufig aufgrund von Hitzeschäden oder durch die Verwendung von Öl auf, das nicht den Spezifikationen entspricht; dies kann die Abscheideeffizienz um rund 40 % verringern. Was passiert dann? Winzige Öltröpfchen gelangen einfach ungehindert an den Filtern vorbei. Gleichzeitig kann es bei zu lang andauernden Druckdifferenzen über 15 psi – typischerweise verursacht durch Ablagerungen von Schlamm oder zu kleine Filterpatronen – dazu kommen, dass das Abscheide-Medium verformt oder sogar vollständig zusammenbricht. Um diese Probleme zu vermeiden, sollten Wartungsteams drei Hauptpunkte beachten: Erstens sollte die Ölviskosität alle drei Monate mittels ISO-zertifizierter Verfahren überprüft werden. Zweitens müssen die Abscheidepatronen ausgetauscht werden, bevor die Druckdifferenz 12 psi erreicht. Und drittens sollten Drucksensoren installiert werden, die bei ungewöhnlichen Druckspitzen Echtzeit-Warnungen ausgeben. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, dass die Anlagen störungsfrei und zuverlässig betrieben werden können.

Kontaminationswege: Wassereintritt, Oxidationsschlamm und Verstopfungen des Abflusssystems

Ölkontamination beeinträchtigt die Systemleistung erheblich und beschleunigt den Verschleiß von Komponenten auf drei wesentliche Weisen. Erstens gelangt Wasser auf unterschiedlichste Weise in das System – etwa durch defekte Entlüftungsventile, undichte Dichtungen oder sogar durch feuchte Luft, die während des Betriebs eindringt. Diese Feuchtigkeit schafft Bedingungen, unter denen sich Mikroorganismen besonders gut vermehren können, und kann die Lagerkorrosion um rund das Doppelte gegenüber dem nach Industriestandards üblichen Ausmaß erhöhen. Zweitens tritt Oxidation verstärkt ein, sobald die Temperaturen Werte von etwa 90 Grad Celsius überschreiten. Das Ergebnis? In den engen Ölkreisläufen bildet sich saurer Schlamm, der im Laufe der Zeit metallische Oberflächen abträgt. Und nicht zu vergessen sind Ablauftrichter, die durch Schlamm oder andere Verunreinigungen verstopfen. Sobald dies geschieht, sammeln sich Kontaminanten kontinuierlich an, bis sie sich zu körnigen Emulsionen verbinden, die Rotor- und Lageroberflächen tatsächlich angreifen. Um diesen Problemen entgegenzuwirken, sollten Wartungsteams die Entlüftungsventile etwa alle sechs Monate überprüfen. Der Wechsel zu synthetischen Ölen mit wirksamen Oxidationsinhibitoren ist ebenfalls sinnvoll – bevorzugt solche mit der Kennzeichnung ISO-L-HEP. Eine Aufrüstung auf zeitgesteuerte Magnetventil-Abläufe trägt dazu bei, den Ölstand zuverlässig auf dem richtigen Niveau zu halten, ohne dass eine ständige Überwachung erforderlich wäre; allerdings könnten die Installationskosten bei manchen Anlagen zögern lassen.

FAQ

Warum verhindern Spannungsschwankungen den Kompressorstart?

Spannungsschwankungen können empfindliche elektronische Komponenten in Kompressoren stören und so Startfehler verursachen.

Was sind die häufigsten Ursachen für eine Überhitzung des Kompressors?

Häufige Ursachen sind abgebautes Öl, verstopfte Kühler und eingeschränkter Öldurchfluss.

Wie kann ich Ölmitnahme bei Kompressoren verhindern?

Die Aufrechterhaltung der Ölviskosität, der rechtzeitige Austausch von Abscheiderkartuschen sowie die Überwachung der Druckdifferenzen tragen zur Vermeidung von Ölmitnahme bei.

Welche Wege gibt es für eine Ölkontamination?

Eine Ölkontamination erfolgt durch Wassereintrag, Oxidationsschlamm und Verstopfungen im Ablasssystem.

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